Scherenstuhl
...nach einer Abbildung von 1462

Gastmal in Bethaien, Tafelbild.
Friedrich Herlin, 1462. Nördlingen,
Stadtmuseum

Scherenstuhl
...nach einem Original des Germanischen Museums in Nürnberg.

Aus Buche, mit Rillendekor in den Stäben und Zirkelschnitzmustern im Kopf der Rückenlehne. Der Typus war im Spät-mittelalter weit verbreitet und kam in vielen verschiedenen Variationen vor.

Unten links: Vergleich zwischen Original und Replik.

   

Scherenstuhl aus Eiche

... nach einem Original des 16. Jhdt von der Burg Altena .

Scherenstuhl

 


Bankpaar
...aus Eiche mit durchgezapften und verkeilten Brettbeinen.

In den Bögen der Beine und an den Enden der Streben sind durch geschnitzte Hohlkehlen Spannbögen angedeutet.
Die Streben sind bei dieser Bank von außen auf die Brettbeine gesteckt, und mit Holznageln fixiert.


Bank aus Eiche
...nach einem Vorbild von Rogier van der Weiden

Diese Bank wurde rekonstruiert nach einem Original, welche sich auf dem "Miraflores-Altar" von Rogier van der Weiden befindet.

Das Altarbild wurde um 1440 angefertigt

Bei dieser Bank wurden die Brettbeine nach oben durch die Sitzplatte gezapft und verkeilt.
Die Streben wurden um Beinstärke ausgeklinkt und von oben in eine Nut in den Brettbeinen eingeschoben.

 


   

Schusterhocker mit Arbeitstischchen
Der Hocker ist so niedrig, das der Schuster sein Werkstück zwischen der Knien einklemmen kann. Dazu gehört ein Arbeitstischen als Ablage oder Werkbank um einen kleinen Amboss abzustellen.

Als Holz wurde absichtlich Lärchenholz gewählt um die Einfachheit des Handwerkermöbels darzustellen. Ebenso wurden die einzelnen Teile sehr sorgfältig zusammengefügt, jedoch auf der Unterseite nur grob bearbeitet.



 

Hocker aus Eichenholz
Einfacher Hocker aus ca. 30 mm starker Eiche.
Die Beine verjüngen sich nach oben und sind durch die Sitzplatte gezapft.
Alle vier Beine sind um ca. 10° ausgestellt.
Sitzhöhe ist ca. 45 cm .